„Matilda“ freigegeben

Trotz öffentlicher Proteste der orthodoxen russischen Kirche darf der Film in ganz Russland gezeigt werden

Der Berliner Schauspieler Lars Eidinger verkörpert den künftigen Zaren Nikolaus II, der eine Affäre mit der polnischen Balletttänzerin Matilda Kschessinskaja hat.

Trotz Protesten der orthodoxen russischen Kirche hat das russische Kulturministerium „Matilda“, einen historischen Spielfilm mit dem deutschen Schauspieler Lars Eidinger zur Präsentation in ganz Russland freigegeben. Eidinger verkörpert darin den künftigen Zaren Nikolaus II., der eine Affäre mit der polnischen Balletttänzerin Matilda Kschessinskaja hat. „Matilda“ wird Ende Oktober in die russischen Kinos kommen. Rechtlich sei an dem Film nichts auszusetzen, gab das russische Ministerium bekannt. Regisseur Alexej Utschitel ist seit Monaten starken Protesten von Monarchisten und konservativen Orthodoxen ausgesetzt, denn die russische Kirche sprach den 1918 ermordeten Zaren heilig. Noch im Juli trafen sich einige Tausende Gläubige zu einem nächtlichen Gebet gegen den Film „Matilda“.

erstellt am 11.08.2017 von tanznetz.de Redaktion