Johannes Öhman übernimmt vorzeitig Intendanz des Staatsballetts Berlin

Nacho Duato beendet sein Engagement am Staatsballett schon im Sommer diesen Jahres

Der Intendant des Staatsballetts Berlin, Nacho Duato, hat in der vergangenen Woche den Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, schriftlich darüber informiert, dass er vorzeitig aus seinem Vertrag entlassen werden möchte.

Der Intendant des Staatsballetts Berlin, Nacho Duato, hat in der vergangenen Woche den Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, schriftlich darüber informiert, dass er vorzeitig aus seinem Vertrag entlassen werden möchte. Vorbehaltlich der Zustimmung durch den Stiftungsrat will Senator Lederer dem Wunsch von Herrn Duato entsprechen. Nacho Duato wird demzufolge zum 31. Juli 2018 sein Engagement am Staatsballett beenden, dessen Leiter er seit 2014 war.

Bei der Suche nach einer Lösung standen ein nahtloser Übergang und die Kontinuität bei der künstlerischen Leitung des Staatsballetts im Fokus der Bemühungen.

Senator Lederer hat am 17, März, unmittelbar und zuerst, Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts darüber informiert, dass Johannes Öhman sich bereit erklärt hat, bereits zum 1. August 2018 die Intendanz des Staatsballetts zu übernehmen. Für den Zeitraum von einem Jahr wird er demnach alleiniger Intendant sein, bevor die gemeinsame Intendanz mit Sasha Waltz – wie geplant – am 1. August 2019 beginnt.

Johannes Öhman ist derzeit noch Artistic Direktor des Royal Swedish Ballet in Stockholm. Der 49-jährige Schwede gehörte nach seiner Ausbildung als klassischer Balletttänzer dem Ensemble des Royal Swedish Ballet und dem Basler Ballett als Solist an. Bevor er 2011 Direktor des Royal Swedish Ballet wurde, leitete er nach seiner Tänzerkarriere bereits die Göteborg Dance Company.

erstellt am 18.03.2017 von Pressetext