Die Entscheidung ist gefallen!

Der Prix de Lausanne 2016 geht an sieben Tänzer und Tänzerinnen

Der begehrte Preis ist mit einem Ausbildungsstipendium an einer renommierten Schule oder einer Kompanie verbunden.

Die Siegerin im Finale vom Samstag ist die 16-jährige Chinesin Hang Yu, gefolgt von der Amerikanerin Madison Young (17) und dem Italiener Vincenzo Di Primo (18). Die weiteren Preise in der klassischen Kategorie gingen an Laura Fernandez (18) aus der Schweiz, den Südafrikaner Leroy Mokgatle (16), die Japanerin Junnosuke Nakamura (16) und Dingkai Bai aus China (16).

"Alle erhalten dieselbe Möglichkeit für ein Stipendium", sagte die Sprecherin des Wettbewerbs, Stéphanie Cavallero. "Die GewinnerInnen dürfen sich aussuchen, welche Schule oder welche Kompanie sie besuchen wollen".

Die Schweizerin Laura Fernandez siegte auch in der Kategorie "Zeitgenössischer Tanz". Sie teilt sich den Preis der Minerva Kunststiftung ex aequo mit Vincenzo Di Primo, der wie sie auch in der Hauptkategorie ausgezeichnet wurde.

Der undotierte Nachwuchspreis wurde an den erst 15-jährigen Südkoreaner Danbi Kim erliehen.

Das Publikum wählte den Südafrikaner Leroy Mokgatle.

Der Prix de Lausanne ist weltweit einer der berühmtesten Wettbewerbe für junge Tänzer, der jährlich im schweizerischen Lausanne stattfindet. In den letzten 30 Jahren war er für viele der Auslöser einer Karriere im Bereich des Bühnentanzes. Der Prix de Lausanne ist eine gemeinnützige Stiftung unter der Obhut der Fondation en faveur de l’art chorégraphique. Die Preise werden von verschiedenen Sponsoren, Stiftungen und Spendern finanziert.

erstellt am 08.02.2016 von tanznetz.de Redaktion